Intro

Bayer ist ein Pharma- und Chemiekonzern mit Hauptsitz in Leverkusen. Das Unternehmen umfasst 354 konsolidierte Gesellschaften in 83 Ländern und ist in drei Divisionen unterteilt: Pharmaceuticals, Consumer Health und Crop Science. 1

Die Division Crop Science fokussiert sich wiederum auf fünf Bereiche: Pflanzenschutz, Saatgut und Pflanzeneigenschaften, Digitale Landwirtschaftssysteme, Klimawandel und Forschung und Entwicklung (Innovationspipeline).2 Nach der Übernahme durch Bayer im Jahr 2018 wurde der Pestizidriese Monsanto in die Crop-Science-Division eingegliedert. 3

Agrochemische Produkte machen knapp die Hälfte des weltweiten Jahresumsatzes von Bayer aus. Im Jahr 2022 fiel der größte Teil des Umsatzes mit 30,9 % auf die USA, gefolgt von den Märkten Europa, Naher Osten und Afrika mit insgesamt 22,4 %, Brasilien mit 10,5 %, Asien-Pazifik mit 10,2 %, China mit 8,4 %, Lateinamerika mit 7,8 % und Deutschland mit 4,9 %.4

Im März 2021 schätzte Bob Reiter, Leiter für Forschung und Entwicklung der Division Crop Science, bei einer Präsentation über geplante Produktentwicklungen mit dem Titel „The Beginning of What‘s Next“, dass die geplanten Pflanzenschutzmittel und -technologien von Bayer bis 2030 einen Umsatz von 30 Milliarden Euro generieren würden. Außerdem prognostizierte er, dass moderne Anwendungen von Züchtungs- und Data-Science-Technologien im Bereich Soja- und Maissaatgut zusammen ein Umsatzpotenzial von rund 16 Milliarden Euro hätten. Der Präsentation zufolge plant Bayer in den kommenden zehn Jahren über 75 neue Fungizid-, Insektizid- und Herbizidprodukte auf den Markt zu bringen. Die Umsatzschätzungen des Unternehmens für seine Pestizide beliefen sich außerdem auf insgesamt 8 Milliarden Euro. Laut Reiterist Bayer in der Agrarindustrie zudem seit März 2021 weltweit – mit jährlichen Ausgaben von 2 Milliarden Euro und der Beschäftigung von über 7.000 Mitarbeiter*innen in mehr als 50 Ländern – führend im Bereich Forschung und Entwicklung. 5

Klimaschutzstrategien

Bayers Klimaschutzziele

Bayer hat sich dazu verpflichtet, bis 2029 42 % seiner Treibhausgasemissionen zu reduzieren, bis 2030 klimaneutral zu sein6 und seiner „landwirtschaftlichen Kundschaft“ zu helfen, ihren Treibhausgas-Fußabdruck auf dem Feld bis 2030 um 30 % zu verringern7. Das Unternehmen erklärt: „Obgleich die Landwirtschaft zum Klimawandel beträgt, spielt [sie] auch eine zunehmend wichtige Rolle bei der Eindämmung von Treibhausgasemissionen, die zum Klimawandel beitragen, wie Kohlenstoffdioxid, Methan und Stickoxid.“8

Volker Koch-Achelpohler, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit für Europa, Nahost und Afrika bei Bayer, schrieb im November 2020 im Politikmagazin The European Files in einem Kommentar, der sich an Mitarbeitende der EU-Institutionen richtet: „Ohne moderne Pflanzenschutzlösungen, integriertes Unkrautmanagement, neue Zuchttechniken, digitale Landwirtschaft und Carbon Farming werden die Umweltschäden nicht abnehmen. Im Gegenteil: Wir werden eine Beschleunigung der Umweltzerstörung erleben, da die Weltbevölkerung wächst und mehr Menschen in die Mittelschicht aufsteigen.“9

2020 legte Bayer seine Ziele zur Reduktion der Treibhausgasemissionen des Unternehmens der Science Based Targets Initiative (SBTi) vor. Die Initiative stuft Klimaziele von Unternehmen in ihrer Wirksamkeit, die globale Erderwärmung zu begrenzen, wissenschaftlich fundiert ein. Sie geht aus einer Partnerschaft von Carbon Disclosure Project (CDP), Global Compact der Vereinten Nationen, World Resources Institute (WRI) und World Wide Fund For Nature (WWF) hervor. Im August 2020 erklärte die SBTi, dass Bayers Ziele ausreichend ambitioniert sind, um einen Beitrag zur Begrenzung des durchschnittlichen globalen Temperaturanstiegs auf 1,5 Grad Celsius zu leisten.10 In einer dazu veröffentlichten Pressemitteilung schrieb Werner Baumann, Vorstandsvorsitzender und zugleich Nachhaltigkeitsbeauftragter von Bayer, dass dies „zeigt, dass wir unserer Verantwortung als führendes Life-Science-Unternehmen in den Bereichen Gesundheit und Ernährung gerecht werden wollen. Der Klimawandel stellt eine Bedrohung für die gesamte Menschheit dar und wir müssen ihn mit aller Entschlossenheit bekämpfen.“ 11

Weniger Treibhausemissionen durch Direktsaat, Pestizide und Gentechnik

Laut Bayer ist der Boden „eine der effektivsten Wege der Kohlenstoffspeicherung“.12 Um sicherzustellen, dass der Kohlenstoff im Boden bleibt, sei „eines der besten Dinge, die Landwirt*innen tun können, […] [den Boden] nicht zu pflügen.“ – so Bob Reiter, Leiter für Forschung und Entwicklung bei der Bayer Crop Science Division, in einem Vortrag auf dem Politico Future of Food and Farming Summit 2022.13

Auf Bayers Webseite heißt es: „Mit besseren Lösungen zur Unkrautbekämpfung müssen die Landwirt*innen den Boden seltener beackern, was zu weniger Traktorfahrten über das Feld und weniger Bodenaufbrüchen führt.“ Das senke die Treibhausgasemissionen und den Verbrauch fossiler Brennstoffe und trüge zur CO2-Bindung bei: „Wenn der Boden nicht bearbeitet wird, kann er CO2 sowie Nährstoffe und Wasser besser speichern.“14 Um ihre Treibhausgasemissionen zu reduzieren, ermutigt Bayer Landwirt*innen daher zur Anwendung der pfluglosen Bewirtschaftung (Direktsaat).15 Laut Clean Energy Wire, ein Dienst, der Journalismus zur Energiewende in Deutschland fördert, gelten die Vorteile der Direktsaat weithin als unbewiesen und deuten Studien darauf hin, dass die Direktsaat den Einsatz von Pestiziden erhöhen könnte.16

Die pfluglose Bewirtschaftung kann laut Bayer durch gentechnisch verändertes Saatgut und Pestizide gewährleistet werden.1718 So heißt es in einem 2019 von Bayer veröffentlichten Video über den Klimawandel, dass durch den Anbau gentechnisch veränderten Saatguts weitestgehend oder ganz auf eine Bodenbearbeitung verzichtet werden könne und dadurch deutlich weniger CO2-Emissionen entständen.19 In seiner Antwort auf den Vorschlag der Europäischen Kommission zur Überarbeitung des EU-Pestizidrechts im Jahre 2022 erklärte Bayer außerdem: „Pestizide können auch dazu beitragen, dass die Landwirtschaft die Treibhausgasemissionen senkt und der Atmosphäre Kohlenstoff entzieht: Sie verringern die Notwendigkeit für die Landwirte, ihre Böden zu bearbeiten, was zu einem geringeren Verbrauch an fossilen Brennstoffen und einer verringerten Bodenbeanspruchung führt.“20

Bayer Crop Science UK verweist auf seiner Webseite auf eine Studie der Cranfield University zum CO2-Fußabdruck von Pflanzenschutzmitteln. Diese „kommt zu dem Schluss, dass für ein Kilo CO2-Äquivalent, das bei der Pestizidherstellung und -nutzung entsteht, mindestens 10 kg CO2 aus der Atmosphäre entzogen werden, und zwar aufgrund von Ertragssteigerungen durch eben diese Pestizidnutzung“ – so das Unternehmen auf seiner Webseite.21 Die Studie wurde im Auftrag von CropLife Europe (ehemals XXX) – hier ist Bayer Mitglied22 – durchgeführt und im August 2009 veröffentlicht23

Kritik von NGOs an Bayers Klimaschutzstrategien

Die Non-Profit-Organisation Food Tank, die sich für eine Reform des Nahrungsmittelsystems einsetzt, kritisierte jedoch, dass das Unternehmen aus dem Interesse an der CO2-Bindung im Boden und Verfahren der regenerativen Landwirtschaft „Kapital schlägt“.24

Kendra Klein, leitende Wissenschaftlerin bei Friends of the Earth, erklärte gegenüber der Nachrichtenseite Civil Eats, die sich mit dem US-Nahrungsmittelsystem befasst, dass Bayer unter dem Deckmantel der regenerativen Landwirtschaft versuche, „eine sehr ressourcen-, energie- und treibhausgasintensive Form der Landwirtschaft fortzusetzen“.25 Klein argumentiert, dass das Unternehmen das umstrittene Herbizid Roundup zur Verringerung der Bodenbearbeitung bewerbe. Sie schreibt, dass „diese Verfahren nur begrenzt zu einem nachhaltigen Nahrungsmittelsystem beitragen können, solange die Verringerung des Pestizideinsatzes kein wesentliches Ziel darstellt.“26

Bayers Carbon-Initiative

Im Juli 2020 startete Bayer die Carbon-Initiative, bei der US-amerikanische und brasilianische Landwirt*innen für eine CO2-Speicherung in ihren Böden bezahlt werden. Das Programm setzt eine Registrierung bei Climate FieldView (Bayers Plattform für Digital Farming) voraus, mit deren Hilfe Landwirt*innen ihre umweltfreundlichen Anbauverfahren wie Direktsaat oder den Anbau von Deckfrüchten dokumentieren. Bezüglich des Programmes sagte Begemann, Geschäftsführer von Bayer CropScience, gegenüber Reuters: „Wenn Landwirt*innen CO2 zum Nutzen der Gesellschaft und des Planeten in Böden binden, sollten sie dafür belohnt werden.“27 Laut einem Artikel von Bayer, werden sie das derzeit „ausschließlich für die Produktion von Lebensmitteln, Futtermitteln und Fasern“. Das Programm erkenne außerdem „die zentrale Rolle, die Landwirte und ihr Land bei der Schaffung nachhaltiger, positiver Umweltauswirkungen spielen können“ an und „ist ein integraler Bestandteil der Nachhaltigkeitsziele von Bayer, die darauf abzielen, die Treibhausgasemissionen auf dem Feld bis 2030 um 30 Prozent zu reduzieren.“28

Im Juli 2021 startete Bayer die Carbon-Initiative in Europa mit dem Ziel „durch die Etablierung von Carbon Farming bei den Landwirten den Klimawandel zu bekämpfen und Vorteile für die gesamte wirtschaftliche Wertschöpfungskette zu erreichen“. Das Programm, an dem sich 25 Landwirt*innen aus Frankreich, Spanien, Belgien, Dänemark, Deutschland, der Ukraine und Großbritannien beteiligen, steht nach eigenen Angaben „im Einklang mit den politischen Zielen des europäischen Grünen Deals.“29

Jason Davidson von Friends of the Earth kritisierte Bayers Carbon-Initiative als „einen weiteren Versuch, noch mehr giftige Produkte zu verkaufen, die Daten der Landwirt*innen zu monetarisieren und die Kontrolle über unser Nahrungsmittelsystem aufrechtzuhalten“.30

Die European Carbon + Farming Coalition

Im Mai 2021 trat Bayer der neu gegründeten „European Carbon + Farming Coalition“ bei, deren Ziel es ist, die Dekarbonisierung der Lebensmittelsysteme zu beschleunigen, indem sie einen „bäuerlichen Ansatz“ verfolgt. Dieser konzentriere sich darauf, „die Akzeptanz regenerativer und klimafreundlicher landwirtschaftlicher Praktiken zu erhöhen, die Hindernisse zu identifizieren, die der Einführung im Wege stehen [und] Lösungen zu entwickeln, die den Landwirten wirtschaftliche, praktische und ökologische Vorteile bringen.“ Das Programm konzentriert sich insbesondere auf die Eindämmung von Kohlenstoffemissionen, die durch das Bearbeiten von Ackerböden entstehen, und auf die Bindung von Kohlenstoff in diesen Böden. Zu den weiteren Partnern der Initiative gehören der Chemiekonzern BASF und das Düngemittel- und Agrarproduktunternehmen Yara International ASA.31

Digitale und Präzisionslandwirtschaft

Der Agrarjournalist Ryan Ridley attestiert Bayer in einem Artikel für Farms.com „eine führende Rolle“ in der Präzisionslandwirtschaft.32

Präzisition und Digitalisierung für eine nachhaltige Produktion

Bayer zufolge tragen digitale Lösungen dazu bei, „Bauernhöfe, die Zeit der Landwirt*innen und die Inputs besser zu nutzen, um eine nachhaltige Ernte voranzutreiben.“ Das sei „besser für [die Landwirt*innen], für ihren Betrieb und für unseren Planeten“.33

Adrian Percy, ehemaliger Leiter für Forschung und Entwicklung der Division Crop Science von Bayer, erklärte Euromoney 2019, dass jahrzehntelange Innovation die Landwirtschaft effizienter und erfolgreicher gemacht habe und „dass der Mangel an verfügbarem Ackerland und Herausforderungen wie der Klimawandel uns nun an die Belastungsgrenze gebracht haben.“ Daher seien neue Denkansätze, Werkzeuge und Produkte notwendig.34

Auch Liam Condon, Leiter der Division Crop Science bei Bayer, argumentierte im November 2019 gegenüber Politico, dass Innovation der Schlüssel für die Zukunft der Landwirtschaft sei und dass neue Technologien wie Präzisionslandwirtschaft und Pflanzenzüchtungsverfahren den ökologischen Fußabdruck der Landwirtschaft verkleinern würden.35 Im Juli 2020 sagte Condon außerdem, dass Landwirt*innen Zugang zu Technologien benötigten und forderte politische Entscheidungsträger*innen dazu auf, „ein berechenbares, wissenschaftlich fundiertes Regulierungssystem für die gesamte Lebensmittelkette zu gewährleisten.“36

Im Vorfeld des World Agri-Tech Innovation Summit 2018 sagte Michael Stern, CEO der Climate Corporation, dass künstliche Intelligenz „die Zukunft der Landwirtschaft mitgestalten“ werde.37

Im September 2021 sponserte Bayer den Future of Food & Farming Summit von Politico Europe.38 In seiner Eröffnungsrede sagte Bruno Tremblay, Leiter der Division Crop Science für Europa, Nahost und Afrika: „Wir unterstützen die Klimaziele des Green Deals voll und ganz, glauben aber auch, dass Europa nur dann zum ersten klimafreundlichen Kontinent mit resilienten Nahrungsmittelsystemen werden kann, wenn jede*r Landwirt*in in der EU Zugang zu klimafreundlichen Verfahren erhält und für den Einsatz zur Weiterentwicklung der Landwirtschaft belohnt wird.“39

Bayers Übernahme der digitalen Innovationen von Monsanto

Der Journalist Tom Philpott argumentierte in einem 2016 erschienenen Artikel für Mother Jones, Bayer übernehme Monsanto, weil das Unternehmen „eine starke Position auf dem Datenmarkt“ habe, u. a. aufgrund früherer Investitionen in die Präzisionslandwirtschaft und Monsantos Übernahme des Start-ups Climate Corporation in 2013.40

Ein Bericht von Lux Research argumentiert, dass die Übernahme von Monsanto durch Bayer in gewisser Hinsicht ein Gewinn gewesen sei. „Unsinnige“ Investitionen von Monsanto in „unbewährte“ Technologien würden Bayers Präzisionslandwirtschaftsbereich allerdings schädigen.41

Bayers Forschung zur Präzisionslandwirtschaft

2016 schloss sich Bayers ForwardFarming-Initiative – eine Wissensplattform zur Dialogförderung und Vorstellung nachhaltiger Verfahren für Landwirt*innen – mit der Universität Gent in Belgien zusammen, um zu Lösungen für intelligente Landwirtschaft, einschließlich Präzisionslandwirtschaft und Ressourcenmanagement, zu forschen.4243

Im Jahr 2020 nahm Bayer am von der EU geförderten Projekt „Internet of Food and Farm“ teil. 44 Mithilfe von Lösungen des Internet der Dinge (Internet of Things (IoT)) will das Projekt „die Präzisionswirtschaft Wirklichkeit werden lassen.“45

Kritik an Bayers Forderungen und digitalen Lösungen

In Oktober 2019 begannen Bayers Climate Corporation und das Unternehmen Tillable – eine  Plattform über die landwirtschaftliche Flächen verpachtet und vermietet werden – eine gemeinsame Kooperation. Anfang 2020 äußerten Landwirt*innen Bedenken über den Austausch von Daten zwischen den beiden Unternehmen auf den sozialen Medien. Climate Corporation sah sich folglich dazu gezwungen, die Partnerschaft mit Tillable zu beenden. Mike Stern, damaliger Geschäftsführer der Gruppe, sagte: „Zu keinem Zeitpunkt haben wir personenbezogene oder betriebliche Daten unserer Kund*innen […] ohne [ihrem] Einverständnis weitergegeben oder verkauft.“46

Die Forschungs- und Kampagnengruppe Corporate Europe Observatory (CEO) hat darauf hingewiesen, dass Bayer und andere Agrarunternehmen die digitale und Präzisionslandwirtschaft als Schlüsselrolle für die Klimaschutzmaßnahmen der EU propagiert hätten. Laut CEO gehören dazu auch „die Forderungen, das Ausbringen von Pestiziden aus der Luft wieder zuzulassen […] – aber mithilfe von Drohnen“.47

Nach den derzeitigen Vorschriften ist das Ausbringen von Pestiziden aus der Luft, außer im Rahmen spezifischer Ausnahmeregelungen, verboten48 und wird von Umwelt- und Gesundheitsorganisationen kritisiert, weil die Pestizide auch auf Flächen außerhalb der Felder gelangen können.49 Die Kommission kündigte in der vorgeschlagenen Überarbeitung der EU-Richtlinie über die nachhaltige Verwendung von Pestiziden an, dass sie die Ausbringung von Pestiziden aus der Luft per Drohne zulassen wolle – ein Schritt, den Bayer in seiner Antwort auf die öffentliche Konsultation zu diesem Vorschlag begrüßte. Bayer schlug außerdem vor, dass die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der EU – die die Verteilung der EU-Agrarsubventionen regelt – „die Einführung digitaler und präziser Landwirtschaftstechnologien vorantreiben sollte“, indem sie den Zugang zu solchen Technologien subventioniert.50

Gentechnik

Was wird unter Gentechnik verstanden?

Gentechnische Verfahren in der Landwirtschaft umfassen das Hinzufügen, Verbessern oder Entfernen bestimmter Merkmale in der DNA eines Organismus. Durch gentechnische Veränderungen können Organismen widerstandsfähiger gegen bestimmte Umweltbedingungen wie Schädlinge, Chemikalien, Krankheiten und das Wetter gemacht werden.51

Wie wird die Sicherheit der Gentechnik eingestuft?

Viele Untersuchungen schlussfolgern, dass es immer noch nicht genügend Daten gibt, um abschließend beurteilen zu können, ob der Einsatz dieser neuen Nutzpflanzen langfristig sicher ist und welche Auswirkungen sie auf die Umwelt haben.52

Einige Studien zeigen außerdem, dass die Nutzung gentechnischer Verfahren zur Herstellung insektenresistenter und herbizidtoleranter Nutzpflanzen zu einem geringeren Pestizideinsatz führt und somit Umweltschäden durch Insektizide und Herbizide mindern kann.53 Andere Studien zeigen jedoch, dass die weit verbreitete Nutzung gentechnisch veränderter Nutzpflanzen zwar den Einsatz von Insektiziden verringert, aber auch den Bedarf an Herbiziden erhöht hat, da Unkräuter resistenter gegen diese Substanzen werden.54

Eine Umfrage von Ipsos aus dem Jahre 2021 ergab, dass die Mehrheit der europäischen Bürger*innen eine verpflichtende Kennzeichnung gentechnisch veränderter Organsimen (GVO) bei Lebensmitteln befürwortet.55

Die aktuelle europäische Rechtslage zu GVOs

In der EU braucht es sowohl für die Verwendung von gentechnisch verändertem Saatgut, als auch für den Anbau gentechnisch veränderter Lebens- und Futtermittel eine Zulassung.56 Diese muss auf EU-Ebene nach der Freilassungsrichtlinie oder nach der Verordnung 1829/2003/EG beantragt werden.57 Aktuell (Stand Januar 2024) ist lediglich die gentechnisch veränderte Mais-Sorte MON810 von Bayer zum Anbau in der EU zugelassen, doch auch das ist Deutschland und von vielen anderen Mitgliedsländern – möglich durch die Richtlinie 2025/412 – verboten worden.5859

Neue gentechnische Verfahren

Seit einigen Jahren ist es mit neuen gentechnischen Verfahren (engl. new genomic techniques, NGTs) möglich, das Erbgut von Pflanzen gezielt zu verändern. Damit unterscheiden sich NGTs von der klassischen Gentechnik, wo es „dem Zufall überlassen ist, an welcher Stelle und wie häufig sich das gewünschte Gen im Genom einfügt“ – so das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz.60

Der Europäische Gerichtshof entschied im Juli 2018, dass Sorten, die mittels NGTs erzeugt wurden, unter die GVO-Verordnungen der EU fallen und somit in Europa nicht verkauft werden dürfen.61 Dieses Urteil wurde laut einem Artikel von EURACTIV von József Máté, Leiter für Unternehmenskommunikation bei Corteva, als „schlechten Tag“ für den Agrar- und Lebensmittelsektor bezeichnet und von Umweltgruppen begrüßt.62 Die EU-Kommission plädierte in einem Bericht im März 2021 für die Aufhebung des Urteils 63 und stellte im Juli 2023 ihre Pläne zum zukünftigen Umgang mit neuen gentechnischen Verfahren (engl. new genomic techniques, NGTs) vor, über die seitdem die europäischen Agrarminister*innen beraten.64 Die Umsetzung des Vorschlages würde bedeuten, dass gentechnisch veränderte Pflanzen ohne vorherige Risikoprüfung und Kennzeichnung auf den Markt gelangen würden.65

Bob Reiter, Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Bayer CropScience, nennt NGTs auf dem Future of Food and Farming Summit 2022 von Politico eine der drei Schlüsselinnovationen für eine „nachhaltige, produktive Zukunft“.66

Friends of the Earth Europe reagierte auf den Bericht der Europäischen Kommission mit der Kritik, dass bei der EU-Konsultation über die künftige GVO-Gesetzgebung „die Interessen der Biotech-Branche priorisiert“ würden.67

In Februar 2020 kritisierten Nina Holland von Corporate Europe Observatory (CEO) und Franziska Achterberg, Leiterin für EU-Lebensmittelpolitik bei Greenpeace im Gespräch mit Politico Europe, dass die Agrarindustrie bei einer EU-Konsultation über Verordnungen für neue gentechnische Verfahren die Mehrheit der eingeladenen Interessenvertreter*innen stellte. Laut Holland vertraten 70 % der eingeladenen Organisationen Lebensmittel- und Landwirtschaftsinteressen, während NGOs nur 12 % ausmachten. Achterberg sagte, dass die Konsultation „die Stimmen derjenigen vervielfacht [hat], die am meisten in neue [gentechnische] Verfahren investiert sind, wie Bayer, Syngenta und Corteva, die gleichzeitig in mehreren eingeladenen Gruppen vertreten waren.“68

Bayers Äußerungen zu Gentechnik

In dem auf seiner Internetseite veröffentlichten Beitrag „Die Rolle der Landwirtschaft beim Kampf gegen den Klimawandel“ gibt Bayer an, in Pflanzenzüchtungstechnologien als Teil seiner „klimafreundlichen“ Lösungen für die Landwirtschaft zu investieren.69

In einem gesponserten Beitrag auf Politico Europe im Jahr 2020 erklärte Bruno Tremblay, Regionaler Leiter von Bayer CropScience in Europa, Nahost und Afrika, dass gentechnische Verfahren sicher sowie „elementar“ für das Erreichen der Ziele des europäischen Grünen Deals seien. Er fügte hinzu: „Die EU muss ausgewogene politische Maßnahmen beschließen und Rechtsvorschriften rückgängig machen, die neue Verfahren der Pflanzenzucht blockieren. Andernfalls könnte Europa eine der vielversprechendsten Innovationen unserer Zeit für nachhaltigere und widerstandsfähigere Lebensmittelsysteme verpassen.“70

In der Eröffnungsrede für den Future of Food & Farming Summit von Politico sagte Tremblay außerdem, dass die „neuen gentechnischen Verfahren“ von Bayer „zum Ziel des Grünen Deals beitragen“ könnten, „indem sie die Entwicklung von widerstandsfähigerem Saatgut ermöglichen und beschleunigen.“71

In einer von Bayers Podcast-Folgen heißt es außerdem, gentechnische Verfahren haben „das Potenzial zur Bewältigung echter Herausforderungen für Landwirt*innen und den Planeten, z. B. durch eine Verringerung des Pestizideinsatzes oder des Energie-, Land- und Wasserverbrauchs.“72

Bayers Lobbyarbeit zum Thema Gentechnik

Eine Recherche des Corporate Europe Observatory aus dem Jahr 2021 untersuchte die Lobbyarbeit von Unternehmen wie Bayer, mit dem Ergebnis, dass diese darauf abzielt, Verordnungen, Standards zur Risikobewertung sowie Anforderungen zur Überwachung und Kennzeichnung neuer GVOs zu verwässern. Dabei wurde auch die Lobbyarbeit von Gruppen aufgeführt, die Unternehmen der Agrarindustrie, darunter auch BASF, vertreten.73

Farmers Guardian berichtet Oktober 2021, dass Bayer laut Liam Condon, Leiter der Division Crop Science bei Bayer, „sehr aktiv“ versucht, die GVO-Vorschriften der EU zu ändern. Condon fügte hinzu, dass sich das Unternehmen „sehr dafür einsetzt, dass die Vorschriften mit der Technologie Schritt halten und die Nutzung dieser Technologie ermöglichen, [nicht nur] zum Nutzen der Europäer*innen, sondern auch zum Nutzen aller anderen weltweit, die sich an den Bestimmungen in Europa orientieren.“74

Die Organisation Corporate Europe Observatory (CEO) vermutet, dass Bayer die Deregulierung der Genome-Editierung vor dem Hintergrund der europäischen Ziele zur Reduzierung des Pestizideinsatzes propagiert. In einem CEO-Bericht vom März 2022 heißt es: „Während Konzerne wie Bayer die Ziele zur Verringerung des Pestizideinsatzes mit allen Mitteln bekämpfen, setzen sie sich auch für die Deregulierung von gentechnisch verändertem Saatgut durch neue Techniken wie CRISPR-Cas ein und treiben digitale Werkzeuge für Landwirte voran. Dies ist Teil ihres neuen Geschäftsmodells, um [einen Rückgang der] Pestizidverkäufe auszugleichen oder zu kompensieren.“ CEO kritisierte insbesondere Bayers Werbung für gentechnisch veränderte, herbizidtolerante (HT) Sojabohnen als „nachhaltig“ in den Green-Deal-Diskussionen der EU und wies darauf hin, dass sie „buchstäblich dafür ausgelegt sind, mit Pestiziden angewendet zu werden“. CEO schrieb, Bayer habe „absurde Behauptungen aufgestellt, dass herbizidtolerantes Soja ein ‚entscheidender Teil der Lösung zum Stoppen der Entwaldung, nicht aber die Ursache der Entwaldung‘ sei, weil es, so Bayer, hohe Erträge bringe und man deshalb weniger Land brauche.“75

Studie von HFFA Research zum sozioökonomischen und Umwelt-Wert der Pflanzenzüchtung

In einem Artikel von Science Business wird berichtet, dass der Interessenverband der europäischen Saatgutindustrie Euroseeds76 bei der deutschen Forschungsgruppe HFFA Research eine Studie in Auftrag gegeben habe.77 Der Studie zufolge gingen in den letzten zwei Jahrzehnten 66 % des jährlichen Produktivitätswachstums in der Landwirtschaft auf die Pflanzenzüchtung zurück. Weiterhin wird geschätzt, dass die Ernteerträge in der EU ohne Pflanzenzüchtung um 20,6 % niedriger ausgefallen wären. 78 Die Studie kam außerdem zu dem Schluss, dass die Ziele der Strategien „Farm to Fork“ und „Biodiversität“ „ohne eine Beschleunigung der Pflanzenzüchtung in der EU zukünftig […] kaum erreicht werden können“. Der HFFA gab eine Reihe von Empfehlungen ab, darunter die Nutzung „aller verfügbaren Technologien“, einschließlich der Pflanzenzüchtungstechnologien, und die Sicherstellung, dass die politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen die „notwendigen Investitionen in die künftige Pflanzenzüchtung fördern und nicht behindern“. (68) 79

HFFA Research bezeichnet sich selbst als „unabhängige, wissenschaftliche Beratung zu Schlüsselfragen der globalen Landwirtschaft, Umwelt und Entwicklung“ (67)80 listet auf seiner Webseite unter anderem Bayer, Syngenta und BASF als Kunden.81 Corporate Europe Observatory kommentiert 2022, dass die HFFA-Forschungsstudie „die regulatorische Wunschliste der GVO-Lobby wiedergibt“.82

Pestizide

Der Verbot von Neonikotinoiden 2018

2018 stimmte die EU dafür, die Neonikotinoide Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam als Wirkstoffe in Pflanzenschutzmitteln zur Anwendung im Freiland vollständig zu verbieten, da sie laut Europäischer Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) schädlich für Wild- und Honigbienen sind.83 Bereits 2013 schränkte die EU die Verwendung der dieser Neonikotinoide ein.84 Damals erklärten Bayer und Syngenta – beide Unternehmen stellen neonikotinoidhaltige Pestizide her – laut der New York Times, dass sie „bereit wären, zusätzliche Forschungsprojekte zu finanzieren, doch dass die aktuellen Daten kein Verbot rechtfertigen.“85 2016 berichtete der Guardian, dass von Bayer und Syngenta durchgeführte Feldversuche zeigten, dass „ihre Produkte in hoher Dosierung Honigbienen schweren Schaden zufügen“. Diese Ergebnisse wurden jedoch nicht von den Unternehmen veröffentlicht und erst nach Berufung auf Freedom of Information der US Umweltschutzbehörde und Greenpeace vorgelegt.86

Nach dem Beschluss zum Verbot der Neonikotinoide in 2018 zogen Bayer und Syngenta vor den Europäischen Gerichtshof, um eine Aufhebung der Einschränkungen zu erreichen. Der EuGH urteilte, dass die EU ihr „Vorsorgeprinzip“ zum Schutz ökologischer und anderer sozialer Interessen korrekt angewandt habe.87 Die Berufung, die Bayer daraufhin einlegte, lehnte der Europäische Gerichtshof im Mai 2021 ab.88 Bayer erklärte anschließend, dass es die Entscheidung von 2018, den landwirtschaftlichen Einsatz bestimmter Neonikotinoide weitgehend einzuschränken, zwar akzeptiere, aber „zur Sicherheit seiner Produkte steht“ und „den Mehrwert dieser Produkte für Landwirt*innen in der wirksamen Bekämpfung von Schädlingen betont“. Bayer fügte hinzu, dass die Entscheidung „der [Europäischen] Kommission fast einen Freibrief zu geben scheint, bestehende Zulassungen beim geringsten Anhaltspunkt zu überprüfen, bei dem es sich nicht einmal um neue wissenschaftliche Daten handeln muss.“89

Bayers Roundup

Als Bayer im Jahre 2018 Monsanto in seine Crop Science Division eingliederte, erwarb das Unternehmen damit das weltweit bekannteste Herbizid Roundup.90 2019 erklärte Bob Reiter, Leiter für Forschung bei Bayer, gegenüber EURACTIV, dass Glyphosat vielleicht ein „absolut einmaliges Produkt“ sei und eine Glyphosat-Alternative nicht „wie durch Zauberhand“ auf dem Markt erscheinen werde.91

Im Juli 2019 meldete die Financial Times, dass die Anzahl an Klagen, die eine krebsverursachenden Wirkung von Bayers Roundup behaupten, innerhalb von drei Monaten von 13.400 auf 18.400 gestiegen sei.92 Bloomberg berichtete im März 2020, dass Bayer 39,5 Millionen US-Dollar zur Beilegung von Rechtsstreitigkeiten wegen falscher Werbung für Roundup zahlen müsse.93 Im Juni 2020 erklärte sich Bayer bereit, 10 Milliarden US-Dollar zu zahlen, um „zehntausende Klagen“ zu Roundup beizulegen, „während das Produkt weiterhin ohne Sicherheitswarnungen verkauft wird“, so die New York Times.94 Im August 2021 scheiterte Bayers dritte Berufung gegen ein Urteil eines US-Bundesgerichts, in dem Bayers Roundup für die Krebserkrankung eines Ehepaares verantwortlich gemacht wurde und dem Ehepaar Schadenersatz zusprach.95

Ein Landwirt verklagte 2020 mussten Bayer und BASF einem Landwirt mit 15 Millionen US-Dollar Schadensersatz und 250 Millionen US-Dollar Strafe zahlen, nachdem der Landwirt beide Unternehmen dafür verklagt hat, dass das Herbizid Dicamba seine Pfirsichplantage zerstört habe, nachdem es von benachbarten Feldern auf seine Plantage geweht worden war.96

Im Jahr 2020 veröffentlichte die US-Umweltschutzbehörde einen Bewertungsentwurf, aus dem hervorging, dass allein Glyphosat – Hauptbestandteil von Bayers Roundup – mit hoher Wahrscheinlichkeit 93 Prozent der gefährdeten Arten und 96 Prozent ihrer Lebensräume schädigt.97 Wissenschaftler*innen des Chatham House (the Royal Institute of International Affairs) haben 2021 zudem Pestizide als Hauptursache für den Verlust der biologischen Vielfalt identifiziert. (84)98

Diese negativen Auswirkungen hat Bayer in einer Rückmeldung gegenüber der Europäischen Kommission im September 2022 heruntergespielt. Dort hieß es: „Obwohl die Umweltverschmutzung (einschließlich der Unterkategorie der direkten Auswirkungen von Pestiziden) an einigen Orten und unter bestimmten Bedingungen eine Rolle spielen kann, ist sie aufgrund der strengen Vorschriften für Chemikalien bei den zugelassenen Anwendungen in der Regel gering.”99

Das Zentrum für Krebsforschung der Medizinischen Universität Wien veröffentlichte 2021 eine Studie, bei der mehr als 50 Studien zu Glyphosat überprüft wurden, die Chemiekonzerne – darunter auch Syngenta und Bayer – den Behörden vorgelegt hatten. Im Gespräch mit dem Guardian über die Ergebnisse der Studie erklärte der Hauptautor der Studie, dass die „Qualität vieler der untersuchten Studien sehr schlecht“ sei. Als Reaktion auf diese Ergebnisse gab Bayer bekannt, dass die den Aufsichtsbehörden vorgelegte Studienreihe „eines der umfangreichsten wissenschaftlichen Dossiers ist, das jemals für einen Pestizidwirkstoff zusammengestellt wurde.“100

Im November 2023 erneuerte die Europäische Kommission die Zulassung von Glyphosat als Wirkstoff in Pestiziden um weitere zehn Jahre.101

Lobbyarbeit zum Thema Glyphosat

Bayer ist Mitglied der Glyphosate Renewal Group, einer Koalition europäischer Agrochemieunternehmen, die sich bei den EU-Behörden für eine Verlängerung der Glyphosat-Zulassung einsetzt hat.102

Einem Bericht der Corporate Europe Observatory zufolge wird Bayer außerdem vom Interessenverband European Crop Protection Association (EPCA) (inzwischen CropLife Europe) vertreten, der „aggressiv auf eine schwache Regulierung von Pestiziden und GVOs drängt.“ Laut Bericht bezifferte der ECPA seine Ausgaben für Lobbyarbeit im Jahre 2016 mit einer Summe zwischen 600.000 und 700.000 Euro. Der ECPA und Bayer hätten außerdem Lobbyarbeit gegen EU-Maßnahmen zu neonikotinoidhaltigen Pestiziden betrieben.103

Im März 2020 enthüllte der Guardian, dass Monsanto unter Geheimhaltung wissenschaftliche Studien über Glyphosat finanziert habe, die behaupteten, dass ein Glyphosat-Verbot sehr schwerwiegende Auswirkungen auf die Landwirtschaft haben würde. Nach Angaben des Guardian wurden die Studien von Monsanto vor der Übernahme durch Bayer finanziert. Bayer erklärte, dass „die Nichtoffenlegung der Finanzierung der Studien gegen die Grundsätze [des Unternehmens] verstößt.“104

Im Februar 2021 deckte der Guardian auf, dass Bayer und der Handelsverband CropLife America gemeinsam mit US-Beamt*innen versucht hätten, Druck auf Mexiko auszuüben, nicht am geplanten Verbot von Glyphosat festzuhalten.105 Auch Thailand soll laut einem Bericht von Reuters Ende 2019 von Bayer und der US-Regierung durch Lobbyarbeit zur Aufhebung seines Glyphosat-Verbotes bewegt worden sein.106

Farm-to-Fork-Strategie und GAP

Zu der Farm-to-Fork-Strategie des Green Deals, die eine Reduzierung des Pestizideinsatzes um 50 Prozent vorsieht und das Ziel beinhaltet, 25 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen für ökologischen Landbau zu reservieren107, nahm Bayer in einem Positionspapier im März 2020 Stellung. Darin heißt es, Bayer sei „der Ansicht, dass der nachhaltige Einsatz von Pestiziden darauf ausgerichtet sein sollte, Risiken und Umweltauswirkungen des Pestizideinsatzes zu reduzieren, anstelle den Einsatz der Pestizide zu reduzieren.“ Das Unternehmen fügte hinzu, dass man sich verpflichtet habe, „die ökologischen Auswirkungen von Pflanzenschutzmitteln bis 2030 um 30 % zu senken“, und dass man diese Verpflichtung durch eine „Kombination innovativer Instrumente erreichen wolle, einschließlich (aber nicht ausschließlich) moderner Anwendungstechnologien, Vermeidungsmaßnahmen (Verringerung der Auswirkungen auf Nichtzielorganismen), Verbindungen mit besserem ökologischen Profil und eines verstärkten Einsatzes von Biologika und Züchtung.“108

Im Oktober 2020 kritisierte eine Untersuchung des Corporate Europe Observatory (CEO) Bayer als einen von mehreren Konzernen, der aktiv auf Mitgliedsstaaten und Mitglieder des Europäischen Parlaments zuginge, um die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) abzuschwächen. Befürworter*innen der Reform, darunter auch das Corporate Europe Observatory, hatten gehofft, dass die GAP den Zielen der Farm-to-Fork-Strategie und der Biodiversitätsstrategie angepasst werden würde.109

Lobbyarbeit

Laut Bayer tätigt das Unternehmen keine direkten Spenden an politische Parteien, Politiker*innen oder Kandidat*innen für ein politisches Amt. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass „einige Verbände, bei denen [Bayer] Mitglied ist, in eigener Verantwortung Spenden tätigen.“ Das Unternehmen engagiert sich laut eigenen Angaben in folgenden Bereichen: geistiges Eigentum, Gesetzgebung und Politik, Medikamentenzugang nach klinischen Studien und Handelspolitik.110

Bayer ist im EU-Transparenzregister für Lobbyismus erfasst. Laut Register arbeitet Bayer mit in der EU registrierten Beratungsunternehmen für Lobbyarbeit zusammen und zählt Klimaschutz zu den Interessengebieten des Konzerns. Die Ausgaben von Bayer für in den Anwendungsbereich des Registers fallende Tätigkeiten lagen dem Register zufolge im Jahr 2022 zwischen 6,0 und 6,5 Millionen Euro. Unter anderem gab Bayer 2022 jeweils zwischen 300.000 und 400.000 Euro für die Dienstleistungen von Eutop und Brunswick Group, sowie zwischen 800.000 und 900.000 Euro für die Dienstleistungen von Rud Pedersen Consulting aus.111

Eine Studie von Influence Map aus dem Jahr 2017 untersuchte 50 Großkonzerne, die weltweit den größten Einfluss auf die Gestaltung von Klimapolitik haben. Dabei wurde festgestellt, dass 35 der 50 Unternehmen aktiv Lobbyarbeit gegen politische Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels betreiben. Dazu gehörte neben Unternehmen wie Koch Industries, Exxon Mobil, Chevron und Dow Chemical auch Bayer.112

OpenSecrets zufolge gab Bayer für 2023 an, in den USA Lobbyausgaben in Höhe von 5,22 Millionen US-Dollar getätigt zu haben. Damit setzt das Unternehmen den Trend, seit dem Höhepunkt von 13,73 Millionen US-Dollar in 2017 weniger für seine Lobbyarbeit auszugeben, fort. OpenSecrets führt außerdem folgende US-Behörden auf, bei denen Bayer im Jahr 2023 Lobbyarbeit betrieben hat:113

  • Council on Environmental Quality
  • Dept of Agriculture
  • Dept of Commerce
  • Dept of Health & Human Services
  • Dept of State
  • Dept of the Interior
  • Dept of the Treasury
  • Environmental Protection Agency
  • Executive Office of the President
  • Food & Drug Administration
  • Internal Revenue Service
  • National Economic Council
  • National Security Council
  • Nuclear Regulatory Commission
  • Office of US Trade Representative
  • Patent & Trademark Office
  • Small Business Administration
  • US Agency for International Development
  • White House

Die New York Times berichtete 2019, dass „Mitarbeiter*innen von Bayer, Copa-Cogeca und der Europäischen Kommission eine Gruppe namens Young Food Policy Network gegründet haben, die Happy-Hour-Events für Regierungs- und Wirtschaftsvertreter*innen veranstaltet.“114

Im Juni 2020 erschien das Logo der Interessenvertretung American Farm Bureau Federation (AFBF) neben den Logos von Agrarunternehmen wie Bayer, Syngenta und Corteva auf dem One-Pager eines Gesetzentwurfs des US-Landwirtschaftsministeriums für ein Programm zur Zertifizierung von Kohlenstoffgutschriften.115

Im Januar 2022 trat Claire Berringer Bayer als European Parliament Relations Manager bei. Zuvor arbeitete Berringer als Parliamentary and Communications Adviser für die British National Farmers’ Union (NFU).116

Mitgliedschaften

Nach Angaben des EU-Transparenzregisters ist Bayer Mitglied in den folgenden Wirtschaftsverbänden:117

  • Business Europe
  • European Chemical Industry Council (CEFIC)
  • FPP4EU
  • European Federation of Pharmaceutical Industries Association (EFPIA)
  • the Association of the European Self-Medication Industry (AESGP)
  • CropLife Europe (CLE)
  • Euroseeds
  • Cosmetics Europe
  • DIGITALEUROPE
  • European Justice Forum
  • Food Supplements Europe
  • MedTech Europe
  • COCIR

2012 gründete Bayer zusammen mit BASF, Corteva und Syngenta mit dem Ziel, „sachlich über den Einsatz von Gentechnik in der britischen Landwirtschaft zu informieren und aufzuklären“, in Großbritannien den Agricultural Biotechnology Council (ABC).118

Bayer ist außerdem Mitglied bei CropLife International, einer Organisation, die sich als globaler Handelsverband der Agrochemie- und Pflanzenschutzindustrie versteht und sechs Mitgliedsunternehmen hat: FMC, BASF, Bayer, Corteva Agriscience, Syngenta und UPL.119

veröffentlicht Januar 2024 | Dieser Artikel orientiert sich an dem Artikel „Bayer“ von DeSmog.

Quellen

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